Weiße Federn

Der Wind atmet in der Nacht singt leise seine Lieder streichelt über nackte Haut immer wieder Eine Bank steht dort am See zwischen Blumen Sträuchern Bäumen hier sitzen wir im Mondenschein und träumen einen Traum von Glück und Liebe so schön er auch nur denkbar war und im Wasser spiegelt sich ein Schwanenliebespaar So stolz gleiten sie dahin haben sie sich doch gefunden werden ihren Weg gemeinsam gehn auch in schweren Stunden Unzertrennlich Jahr für Jahr meistern sie den Weg zu zweit erleben Sommer und auch Winter teilen Freude teilen Leid Als Zeichen der Verbundenheit zweifelt nie ein Herz daran dass sie sich immer lieben ihr ganzes Leben lang Der Wind atmet in der Nacht singt leise seine Lieder streichelt über weiße Federn immer wieder für Anja & Thomas
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Alptraum

tot verzweiflung geboren den sinn verloren hände in der dunkelheit zeugen wahrer wirklichkeit spüren dich dann vom schlaf verlassen träume verblassen augen in der dunkelheit groß und weit sehen dich jetzt entflohen der nacht qualvoller macht arme der realität halten dich fest
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Liebesspiel

auf Samt gebettet liegst du still mein Kopf nah deinem warmen Schoß wie du es willst und ich es will. der dürstend Lippen Ziel bewusst verharrt dein Körper regungslos und schenkt sich hilflos wahrer Lust. wartend bis die Scham sich nässt ersehnst du dir den zarten Kuss der dich so bald erbeben lässt. zeigst keine Zier und gibst dich hin erliegst dem sinnlichen Genuss und lässt mich meiner Wege ziehn du weißt wohin!
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mit zu dir

jeden tag denk ich an dich meine träume der nacht sind qualen für mich viel zu früh kam deine zeit für den tod warst du noch nicht bereit endloses warten auf den moment da die zeit für mich kein mitleid kennt will mit dir gehn - mein letzter schritt bitte komm zurück und nimm mich mit man hat dich mir zu früh gestohlen so kehr zurück um mich zu holen kann dich nicht sehn, dich nicht berühren nur tief im herzen kann ich dich spüren deine tiefe liebe sei mein licht gesprochene worte braucht es nicht will mit dir gehn - ein tiefer schnitt bitte komm zurück und nimm mich mit mit zu dir
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Meiner Feder schwarzes Blut

meiner Feder schwarzes Blut auf diesem Blatt vergossen soll Dir offenbaren welch Feuer Du entfacht denn zu Tag lebst Du in Bildern der Phantasie entsprossen und in meinen schönsten Träumen in der tiefsten Nacht Du marschierst mit großen Schritten direkt in mein Herz hinein will mich nicht dagegen wehren da mein Herz jetzt wieder lacht und schenkst Du mir mit einem Lächeln den wärmsten Sonnenschein dann lässt Du mich Vergangenes einfach so vergessen so hoff' ich es Dir gleich zu tun denn all dies möchte ich in seiner Unbeschreiblichkeit nicht missen und das Gefühl Dir nah zu sein bleibt letztlich unvergessen
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geweinte liebe

im tiefsten Inneren geboren von meinem Herzen auserkoren beginnst du eine schöne Reise die allein für dich bestimmt in ihrem Herz ihr Ende nimmt trittst furchtlos aus dem Auge deren Glanz dich wachsen lässt schleichst leise über meine Wange bis du meine Lippen nässt wirst jetzt berührt mit Achtsamkeit beschenkt durch ihre Zärtlichkeit gelangst zu ihr auf schönste Weise geküsst durch ihre Lippen zart hast dich ihr doch offenbart geweinte Träne wahrer Liebe
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Sonnenseele

jede Nacht sei Dein denn ich schenke Dir jeden Traum wenn ich schlafe jeden Gedanken wenn ich erwache ein unerträgliches Sein zu warten auf den Augenblick der mir den Glanz Deiner Augen das Lächeln Deiner Lippen wieder offenbart Ewigkeit lag in den Momenten als wir uns berührten Haut auf Haut doch zu schnell gingen sie vorüber und könntest Du in mein Herz sehen wären Deine Augen geblendet von Feuern zerfressender Sehnsucht von Flammen ungezügelter Leidenschaft so stark ist die Magie Deines Herzens zu stark der Zauber Dir zu widerstehen doch fehlt mir der Wille sich abzuwenden von solch einer strahlenden Sonnenseele
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wenn Du bei mir bist

wenn Deine Lippen mir ein Lächeln schenken streift mich ein sanfter warmer Wind mein Herz mit süßer Macht verzaubernd wenn meine Augen Deinem Blick begegnen tauche ich in einen blauen Ozean ein Meer von Liebe Sehnsucht und Hoffnung wenn ich Deinen ruhigen Worten lausche verstummt um mich herum die ganze Welt gefesselt vom lieblichen Klang Deiner Stimme wenn Deine Arme mich zum Abschied umschließen treibe ich hilflos in einer Sphäre von Gefühlen doch nicht der Freiheit meines Seins beraubt wenn Du bei mir bist fühle ich so
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Schwarzer Engel

Es war der Tag der Träne als ich Dich erstmals sah umringt von schwarzen Schatten waren wir uns nah Ich wollte Dich berühren Deine kalte zarte Haut der Wunsch Dich zu verführen wurde langsam in mir laut Als süßer schwarzer Engel nahmst Du mir mein Herz ich lag in Deinem Arm und wir flogen himmelwärts Mein süßer schwarzer Engel ich reichte Dir die Hand und gemeinsam flogen wir in unentdecktes Land Ich wollt' noch Deinen Namen wissen - "Man nennt mich Tod!" - dann durftest Du mich küssen
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sehnsucht

stille ertränkt den tag in der kalten dunkelheit der nacht kampflos sich ergebend geschlossene augen suchen nach wärme und licht nach einem bild von dir sehnsucht quält in allen formen seiner macht mein herz für dich schlägt es für dich lebt es dich vermisst es
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Ich schenke Dir einen Traum

fühle tief in meines Herzen Mitte der Liebe Feuer heiße Glut und verstehe meiner Seele Bitte Dich stets zu überschwemmen mit meiner Zärtlichkeiten Flut um mich der Liebe zu bekennen für jetzt vielleicht für lange Zeit will ich einen Traum Dir schenken auf Basis der Beständigkeit und alle Einsamkeit versenken in einem Meer von Einigkeit
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Vampir

der Schatten meiner selbst zerfällt mein Sein wird von der Nacht erhellt von Gier nach warmem Blut geplagt in Samt gebettet - totgesagt verflucht bin ich für alle Zeit gefangen in der Dunkelheit im tiefen Sog der Ewigkeit als Wesen der Leblosigkeit als König der Unsterblichkeit in Fleisch gepresste Grausamkeit entstieg ich einst dem Fegefeuer bin ein wahres Ungeheuer ich Alptraum an Verworfenheit Meister der Boshaftigkeit bin schwärzer noch als jede Nacht noch tödlicher ist meine Macht erst wenn die Schatten wieder weichen wird meine eigne Zeit verstreichen doch bleib ich stets ein dürstend Tier ein todbringender Vampir
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Harriet

stumm ging ich an dir vorüber da spürte ich dein sein und lauschte deinem flüstern "lass' mich bitte nicht allein!" so blieb ich stehen sah dich an durch kalten stein kam dann ganz nah zu dir heran verneigte mich und kniete nieder deinen namen flüsternd als ich ihn las "Harriet?" an mich die sanfte stimme "so sehen wir uns also wieder!" "wir kennen uns?" so dachte ich denn meiner stimme fehlte es an kraft gebannt der antwort harrend "ja - ich kenne dich!" ...mir wurde kalt... "es ist die zeit schon bald gekommen zu der dein leben wird genommen sollst jetzt nur meinen namen nennen erst wenn du zu mir kommst wirst du mich wieder kennen" ich schloss die augen sah dich an durch kalten stein darauf ruhend meine hand sie erwärmte sich daran "Harriet?" der wind trug deinen namen zu deinem grab dein kaltes heim als keine worte von dir kamen fühlte ich mich sehr allein... 13.04.2002 London Highgate Cemetery für Harriet Reeve † 24.01.1960
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Augenblicke der Liebe

Im Augenblick der Einsamkeit möchte ich gern bei Dir sein möchte ich Deine Nähe spüren Deine zarte Haut berühren Im Augenblick der Traurigkeit spendest Du mir Trost Du erstickst Momente der Verzweiflung schenkst mir immer wieder Hoffnung Im Augenblick der Freude möchte ich mit Dir gemeinsam Lachen und das Funkeln Deiner Augen wird mein Herz schneller schlagen lassen Im Augenblick der Vollkommenheit sehe ich in Deine Augen alles um mich herum wird unwichtig und mir wird bewußt Du bist kein Augenblick in meinem Leben - Du bist mein Leben -
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MICH DICH UNS

du mensch einst der erde entstiegen du verehrte wiedergeburt der zartheit willst einen gleichen haben zu lieben für endlose verbundenheit lass MICH in deine winterwelt als flüstern des windes in der stille als schneekristall der leis' vom himmel fällt dies sei mein einziger wille lass DICH aus der tiefe befreien aus der tiefe der einsamkeit sollst in meinem herzen gedeihen als blüte der unvergänglichkeit lass UNS erforschen das firmament unsere seelen in die unendlichkeit entschweben in sphären die sonst niemand kennt um unser leben zu erleben du mensch einst der erde entstiegen du verehrte wiedergeburt der zartheit sollst einen gleichen haben zu lieben für endlose verbundenheit
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